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Rudolf Isler, eidg. dipl Geigenbaumeister

r isler In den 1960-er-Jahren studierte ich an der Musikakademie Zürich, mit dem Ziel, Geigenlehrer zu werden. Überdies begann ich als freier Schüler von Geigenbauer Amos Segesser, Instrumente zu bauen und zu reparieren. Seither ist mein Leben von diesen zwei eng miteinander verbundenen Gegensätzen geprägt: von der Musik, die nach einem kurzen Augenblick schon verklungen ist und von den Streichinstrumenten, die Jahrhunderte überdauern können.

Meine erste Geigenbau-Werkstatt richtete ich 1975 in Glarus ein, wo ich damals wohnte. Als sich im Sommer 1990 die Möglichkeit ergab, eine weitere Werkstatt in Zürich einzurichten, packte ich diese Chance. Durch meine Affinität zu den Barock-Instrumenten – ich studierte berufsbegleitend Barockgeige bei Chiara Banchini und belegte Kurse bei Jaap Schröder und Sigiswald Kujiken – konnte sich die Werkstatt einen guten Ruf auf diesem Spezialgebiet bis weit über die Landesgrenzen hinaus erwerben. Dies war nur möglich, weil ich mich auf engagierte, selbständige Mitarbeiter verlassen konnte. Einer von ihnen ist seit 1992 Andreas Irniger, der nach 5 Jahren Zusammenarbeit Mit-Inhaber wurde. Ein weiterer Meilenstein wurde 2012 gesetzt, als Micha Sennhauser, der schon 10 Jahre zum Team gehörte, ebenfalls Mit-Inhaber wurde. Seither heisst die Werkstatt ISLER IRNIGER SENNHAUSER, GEIGENBAUMEISTER AG.

 Dank dem passionierten, zuverlässigen Team von Partnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte ich mich ab 2016 aus der aktiven Arbeit zurückziehen. Dafür hat mich die Musik wieder eingeholt. Statt der Geige, mit der alles begann, ist es jetzt die Viola da Gamba, die täglich erklingt, mein für mich selber gebautes Instrument Nr. 100 aus dem Jahr 2013.

Klicken Sie auf die Bilder, um mehr über die einzelnen Handwerks-Fachpersonen zu erfahren, die in unserer Werkstatt arbeiten.

Restauration

Eine Geige, eine Bratsche oder ein Cello braucht in grösseren Abständen (vielleicht alle 50 Jahre) eine aufwendige Restauration. Ist es sehr alt, kann das Material ermüden und sich verformen oder im Extremfall sogar brechen. Alte Futter und Verstärkungen können sich lösen unter der statischen und dynamischen Dauerbelastung.

Verantwortungsvolle Restauratoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Originalsubstanz schützen und erhalten. Eine gelungene Restauration zeigt sich also durch ihre Zurückhaltung ... man soll sie so schnell wie möglich vergessen.

Dies verlangt von uns hohe Präzision und Stilsicherheit. Da es fast immer mehrere Wege zum erreichen eines Restaurationszieles gibt, ist eine fachkundige, auf das jeweilige Instrument zugeschnittene Beratung so wichtig. Um diesen Hohen Ansprüchen zu genügen bilden wir uns ständig weiter, z.B. in Restaurationskursen.

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erfahren Sie regelmässig neues zur Restauration von alten Geigen, Bratschen oder Celli, wie zum Beispiel im Newsletter "September 2010".

Reglage 

Instrumente sind Individuen. Deshalb gibt es kein Patent-Rezept um den Klang zu optimieren. Unsere Ohren und unser Gehirn sind in diesem Bereich genauer und potenter als jedes Mikrophon und jedes Computerprogramm.

Als Geigenbaumeister wissen wir Bescheid, wie der Klang beeinflusst werden kann. Wenn Sie uns Ihre klanglichen Wünsche und Ideale mitteilen, können wir zusammen den Klang finden, von dem Sie träumen.

Oft bringen schon ein neuer Steg, eine neue Stimme (Stimmstock) und neue Saiten eine ganze Menge. Profitieren Sie von unserer Erfahrung als Handwerker und Musiker – wir beraten Sie gerne.